Mit Sang und Klang

Seit 2014 komponiere ich Mantras, also Wiederholungsgesänge. Die Mantras sind auf der CD Seelenohr veröffentlicht. Das begleitende Liederheft „Seelenohr“ enthält noch mehr Mantras. Wer Interesse hat die Musik „Seelenohr“ zu hören oder online zu erwerben kann dies hier tun:
Seelenohr

Forscher wiesen nach, dass das Gehirn außergewöhnlich intensiv auf musikalische Reize reagiert. Wenn uns Musik zutiefst berührt, aktiviert sie dieselben Gehirnarreale, die für Belohnung zuständig sind, die auf Stimuli wie Sex, Schokolade oder Rauschdrogen reagieren. Beim Singen vertieft sich die Atmung, es kommt zur besseren Sauerstoffversorgung des Körpers und des Gehirns, das Herz-Kreislauf-System wird angekurbelt. Regelmäßig Singende sind daher im Schnitt körperlich wie seelisch gesünder als nicht Singende. Eine Studie (Universität Kalifornien) ergab, dass die Speichelproben von 32 Mitgliedern eines Chores nach der Aufführung von Beethovens Missa Solemnis einen Anstieg des Immunglobulins A von 240 Prozent hatten. Ähnliche Wirkung konnte man bei einer Untersuchung mit leukämiekranken Kindern nach 30-minütigem Singen nachweisen. Wer mehrmals täglich ein Lied anstimmt, stärkt seine Abwehrkraft.

Musikalische Schwingungen, wie z.B. beim Mantra-Singen, können durch Resonanzprozesse helfen, Körperrhythmen in Einklang zu bringen. Singen kann auch helfen, negative Emotionen wie Trauer, Angst, Depression, Aggression in positive Gefühle und konstruktive Gedanken umzuwandeln. Beim Singen wird ein Glückscocktail aus antidepressiven Botenstoffen wie Serotonin, Noradrenalin, Beta-Endorphin und Oxytocin ausgeschüttet. Gleichzeitig nehmen Stresshormone ab. Singen kann daher unter Umständen wie Psychotherapie wirken.

Neurowissenschaftler stellten fest, dass es im Gehirn angeborene Strukturen für die Verarbeitung von Musik gibt, und dass die Anlagen für Gehör und Sprache schon im Mutterleib im Wesentlichen ausgeprägt werden, denn schon Ungeborene nehmen den Gesang ihrer Mutter wahr.

Verwendete Literatur: Stangl, W. (2019). Ergebnisse neuerer Gehirnforschung. [werner stangl]s arbeitsblätter.
https://www.br.de/themen/wissen/musik-forschung-hirnforschung-100.html

Hier können Sie einige Klangproben dazu hören, die v.a. Aufnahmen in der Basilika am Petersberg wiedergeben, die wir im Rahmen von Singtagen machen konnten:

Trotzdem schweben

Feine Töne

Engelsflügel


Seelenohr
Trau Di Du sein! (Lied zum 20-jährigen Jubiläum der Montessori Schule in Dachau)